796 Max Burchartz. Logo »b«.

Lithographie. Um 1922. 3,8 : 6,3 cm (6,7 : 20,9 cm).

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Beschreibung

Andruck in zwei Größen (Höhe: 3,2 bzw. 6,3 cm) auf einem Streifen einseitig satinierten Kunstdruckpapiers. – »Die Minuskel ›b‹, ein Verweis auf seinen Namen, und das weiße Quadrat, eine Referenz an De Stijl, waren als persönliches Logo (im Sprachgebbrauch der Zeit ›Eigenmarke‹ genannt) für den Privatgebrauch gedacht, sie erschienen in Kombination auf seinen Briefköpfen und Postkarten schon 1922, als er noch in Weimar in der Gutenbergstraße wohnte« (Gerda Breuer). – Am 1. November 1924 eröffnete Buchartz zusammen mit Johannis Canis in Bochum das Studio »Werbebau«. Auch auf dessen Visitenkarte wurde das »b«-Signet verwendet. – Es entstand also in den Jahren, als Max Burchartz in enger Verbindung zum Bauhaus Weimar stand.

Vgl. Gerda Breuer, Max Burchartz 1887-1961. Künstler, Typograf, Pädagoge, Berlin 2010, S. 87, und: Ellen Lupton/Elaine Lustig Cohen, Letters from the Avantgarde Modern Graphic Design, New York 1996, S. 14 (Abb. der Visitenkarte »Werbe-Bau«)

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