861 Heinrich von Alkmar. Reineke der Fuchs,

mit schönen Kupfern; Nach der Ausgabe von 1498 ins Hochdeutsche übersetzet, und mit einer Abhandlung, von dem Urheber, wahren Alter und großen Werthe dieses Gedichtes versehen von Johann Christoph Gottscheden. Leipzig und Amsterdam, Peter Schenk 1752. Mit zwei gestochenen Titelvignetten und 60 etwa halbseitengroßen Kupferstichen im Text. Lederband der Zeit.

Beschreibung

Erste Ausgabe der wichtigen Übersetzung Gottscheds, die unter anderem die Grundlage für Goethes »Reineke Fuchs« bildete. – Die schönen Radierungen von Allart von Everdingen wurden Vorbild für zahlreiche Tierillustrationen des 18. und 19. Jahrhunderts. – In seinem ausführlichen Vorwort liefert Gottsched eine Bibliographie aller ihm bekannten Reineke Fuchs-Ausgaben. – Als Teil II ist der niederdeutsche Text angefügt.

26,1 : 18,5 cm. 52, 340, 83 (paginiert 93), [1] Seiten. – Einband berieben und bestoßen, Rücken brüchig. – Teils etwas fleckig. Vorsatz mit alten Besitzvermerken. Titelblatt im Falz fixiert.

Goedeke I, 483, 19 u. III, 361, 36. – Faber du Faur 1777. – Rümann 23

LOT Nr: 23-0861-33 Kategorie: