975 Walter Bauer. Neun Briefe und Briefkarten, davon vier eigenhändig, alle mit Unterschrift.

Halle/Saale, später Berlin 1938–1942. Zusammen 15 Seiten.

Beschreibung

Alle an den Publizisten und Kulturhistoriker Walther G. Oschilewski (1904–1987). – Der Schriftsteller Walter Bauer (1904–1979), war als Lehrer tätig, bevor er Ende der 1920er Jahre erste literarische Arbeiten veröffentlichte. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er zeitweise mit Schreibverbot belegt. Seine vor 1933 erschienenen Bücher wurden nicht mehr gedruckt, neue Werke konnte er jedoch publizieren. – Bauer bedankt sich zunächst für ein Exemplar von Oschilewskis Briefsammlung »Väter und Söhne«, verspricht dann einen Beitrag für eine Festschrift des Karl Rauch Verlages. Später, wohl inzwischen zum Kriegsdienst eingezogen, aber noch in Berlin stationiert, schreibt er über andere Bücher, die ihm Oschilewski geschickt hatte, und eigene Publikationspläne (Hebbel-Bändchen, Pestalozzi, Hölderlin). Im letzten Brief, datiert »In Russland, 21. Juni 1943«, äußert sich Bauer u. a. zum Schicksal des Verlegers Karl Rauch.

Alle mit Heftlöchern.

LOT Nr: 23-0975-33 Kategorie: