A-189 Einbände – Graubrauner Ecrasélederband mit reicher Filetenvergoldung, signiert »O. Dorfner · Weimar«.

– Inhalt: Li-Tai-Pe. Nachdichtungen von Klabund. Mit 16 Steinzeichnungen von Rudolf Grossmann. Leipzig, Insel 1923. Mit 16 Lithographien, davon vier ganzseitig.

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Beschreibung

»Verschiedene Einbände schaffen eine Verbindung zwischen geraden Linien und Schrift. Einer der interessantesten und schönsten ist der Einband zu ›Litaipe‹. […] die Buchstaben wie ein nobles Ornament […]. Die Gruppe von Einbänden von 1923 bis 1926 ist es, um derentwillen Dorfner in den Monographien und späteren Publikationen als Meister der Linie geehrt wird. […] Das Werk ihres namhaften Vertreters Ignatz Wiemeler weist Parallelen zu Dorfners Einbänden seit den zwanziger Jahren auf« (Nina Wiedemeyer, in: Zwischen van de Velde und Bauhaus, S. 139). – Beide Deckel mit drei breiten horizontalen Filetenbändern, die auf dem Vorderdeckel den Namen des berühmten chinesischen Lyrikers der Tang-Zeit (um 600–900) aufscheinen lassen. Der Rückentitel, die dreifachen Innenkantenfileten und der Kopfschnitt ebenfalls vergoldet. Handumstochene Kapitalbändchen, silbergrau gefärbtes Chinapapier als Bezug der Vorsätze und Innendeckel. – Unnummeriert, neben der Auflage von 320 nummerierten Exemplaren. – Opulenter Satz, gedruckt auf Bütten. – In einer leinengefütterten Halbleinenkassette des Buchbinders.

30.8 : 26,0 cm. 54, [2] Seiten.

Zwischen van de Velde und Bauhaus, S. 138f., Abb. 175 a und b (dieses Exemplar). – Sarkowski 1036. – Sennewald 23,7. – Raabe/Hannich-Bode 158.66

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LOT Nr: 24-0189-33 Kategorie: