A-280 Thomas Mann. Der Tod in Venedig.

Novelle. München, Hyperion 1912. Pergamentband mit olivfarbenem Rückenschild, Rückentitel und Fileten in Silberprägung, Kopfschnitt graphit-silber eingefärbt. Im Schuber mit Pergamentkanten.

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Beschreibung

Erste Ausgabe. – 13. Druck für die Hundert. – Exemplar II von 100 römisch nummerierten für die Subskribenten der Vereinigung »Die Hundert«. – Gesetzt in der Tiemann-Kursiv der Gebrüder Klingspor, die hier erstmals verwendet wurde. – Gedruckt auf Hundertbütten bei Poeschel & Trepte, Leipzig. – Die Novelle entstand nach der Adriareise von Thomas und Katja Mann 1911. Mit dem Helden der Novelle, Gustav von Aschenbach, setzte Thomas Mann dem Komponisten Gustav Mahler ein Denkmal, von dessen Tod er während seiner Reise erfuhr. »Leidenschaft als Verwirrung und Entwürdigung war eigentlich der Gegenstand meiner Fabel« (TM an Carl Maria Weber, 4. VI. 1920). – Eine der seltensten und gesuchtesten Thomas Mann-Erstausgaben, die noch vor dem Abdruck in »Die Neue Rundschau« erschien. Alle nachfolgenden Ausgaben weisen leichte Textabweichungen auf, der Hundertdruck ist somit auch für die Textkritik bedeutsam. – Der unsignierte Einband aus der Entstehungszeit des Buches mit Pergamentdurchstichheftung und umgeschlagenen Deckelseitenkanten. – Sehr schönes Exemplar.

29 : 20 cm. [4], 97, [3] Seiten.

Potempa E 26.1. – Rodenberg 412. – Schauer II, 60

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LOT Nr: 24-0280-33 Kategorie: