A-51 Else Mögelin. Mutterschaft.

Gobelin, Wolle. Um 1925. Ca. 200 : 107 cm. Monogrammiert.

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Beschreibung

Sehr schöne und für die Bauhaus-Jahre der Künstlerin typische Webarbeit, als Wandbehang konzipiert. – Mit dem eingewebten Monogramm der Künstlerin.
»Malen und Weben bedingten einander im schöpferischen Prozess. Diese Einheit war verbunden mit erfindungsreicher technischer Meisterschaft am Flachwebstuhl. Zeichnungen und Aquarelle sind über die strengen Entwürfe für die Weberei hinaus oder ihnen schon vorweg mit jedem ihrer Werke verbunden […] In Weimar schuf Else Mögelin 1923 den Wandbehang an der Innentür im Gropius-Zimmer […]« (Tesch/Völkel, Kleines Lexikon Bauhaus Weimar, 2010, S. 144f.)
Else Mögelin (1887–1982) studierte an der Kunstgewerbeschule in Berlin-Charlottenburg und arbeitete als Zeichenlehrerin und Schaufensterdekorateurin, bevor sie 1919 ihr Studium am Bauhaus Weimar begann. Sie besuchte die Kurse bei Itten, Klee, Gropius, Marcks und Muche und die Klassen Töpferei und Weberei. Inspiriert von den figürlichen Arbeiten Gunta Stölzls gründete sie 1923 eine eigene Textilwerkstatt in der brandenburgischen Künstlerkolonie Gildenhall, die allerdings schon 1926 aus finanziellen Gründen schließen musste. Else Mögelin wurde 1927 an die Kunstgewerbeschule Stettin berufen. Nach Kriegsende leitete sie die Textilklasse an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste.
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