A-87 elementare typographie.

Sonderheft. Typographische Mitteilungen. Oktoberheft 1925. Leipzig, Bildungsverband der Deutschen Buchdrucker 1925. Mit zahlreichen zweifarbigen Abbildungen. Originalbroschur. – Widmungsexemplar.

»Dem hoffnungsvollen Werner Klemke zum 8. Geburtstag«

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Beschreibung

Das gesuchteste Heft der vorbildlichen typographischen Zeitschrift im Stil des Bauhauses. – Gesamtgestaltung von Jan Tschichold, durchgehend in Rot und Schwarz gedruckt. – Vorderumschlag mit Tschicholds schier prophetischer eigenhändiger Widmung »Dem hoffnungsvollen Werner Klemke zum 8. Geburtstag von Iwan Tschichold. 1925«. Werner Klemke (1917–1994), später einer der bekanntesten Illustratoren der DDR, zeichnete schon als Kind mit großer Begeisterung. Die Klemke-Bibliographie von Horst Kunze verzeichnet eine erste Arbeit, ein Skizzenbuch der Familie Klemke, für 1936. 1977 erschien ein Faksimile von »elementare typographie« mit einem Vorwort von Werner Klemke im Dresdner Verlag der Kunst. – Das Zwischentitelblatt des Hauptteils nochmals von Tschichold signiert, datiert 1967. – Mit Beiträgen von Natan Altman, Otto Baumberger, Herbert Bayer, Max Burchartz, El Lissitzky, Laszlo Moholy-Nagy, Kurt Schwitters, Mart Stam, Johannes Molzahn, Molnár F. Farkas und Jan Tschichold, Abbildungen berühmter Beispiele moderner Buchkunst und Typographie. – Der Begriff der »Neuen Typographie« wurde erstmals 1923 von dem Bauhaus-Künstler Laszlo Moholy-Nagy erwähnt. Den eigentlichen Anstoß zu einer Durchsetzung der neuen Ideen im Alltagsgebrauch gab jedoch Jan Tschichold. In den beiden hier erstveröffentlichten Aufsätzen »Die neue Gestaltung« und »Elementare Typographie« griff er Moholy-Nagys Thesen auf. – Enthält auch den »Bericht über die Tagungen des Bildungsverbandes der Deutschen Buchdrucker«, das Beiblatt »Das Schiff« und zahlreiche Anzeigen. – Rarissimum.

30,9 : 23,5 cm. VIII (Bericht), [191]–214 (Hauptteil), 73–80 (Das Schiff), [8] (Anzeigen) Seiten. – Umschlag minimal fleckig, Rückenfalz leicht brüchig, Heftklammern entfernt.

Fleischmann Seiten 329 ff. (ausführlich). – Heiting/Jaeger II, 350

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