B-236 Heinrich Mann. Lidice.

Roman. Mexico-City, El Libro Libre 1943. Grüner Originalpappband mit zwei schwarz-goldenen Rückenschildern.

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Beschreibung

Erste Ausgabe. – Nach der barbarischen Zerstörung des tschechischen Dorfes Lidice im Juni 1942, der Ermordung der gesamten Bevölkerung durch eine SS-Staffel und der damit verbundenen Absicht Nazideutschlands, den Namen »Lidice« auszulöschen, gründeten sich weltweit Gegenbewegungen: In den USA wurde das Komitee »Lidice Lives« gegründet, in dem Prominente wie Charly Chaplin und Albert Einstein zum verstärkten Kampf gegen die Nazidiktatur aufriefen. Spontan wurden Städte und Dörfer umbenannt, ja selbst Kinder wurden auf den Namen »Lidice« getauft. Heinrich Mann, der im Exil in den USA von der Vernichtung Lidices erfuhr, unterbrach jegliche Arbeit und schrieb den vorliegenden Roman. – Seltene Einbandvariante mit Buchbindermarke G. Hörner, Tacubaya (Mexico).

19,1 : 15,0 cm. 329 Seiten, 1 Blatt.

Nestler 17.3. – Kiwitt (in Vorbereitung) C 17.1.3. – Deutsches Exil-Archiv 3770

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