B-282 Klaus Süß. Messer.

Selbstverlag 1993. Mit 15 übermalten Holzschnitten. Originalhalbleinenband mit Holzschnitt-Titel.

Schätzpreis: 400

Startpreis: 280

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Beschreibung

Eins von zehn Exemplaren (Gesamtauflage 15). – Auf dem Titelblatt vom Künstler signiert. – Text in Holzdruck auf braunem Bütten, die Holzschnitte auf zartes Japanpapier gedruckt und farbkräftig hintermalt. – »Künstler-Lebensläufe wie den von Klaus Süß gibt es heute nicht mehr, zu deren Genesis fehlt – die DDR, so absurd das auf den ersten Blick erscheinen mag. … Was einerseits eine totalitäre Einschränkung menschlicher Freiheit durch einen vom Kontrollwahn durchängstigten Staat war, lud andererseits Kunst in diesem Staat immer mit Bedeutung auf: Der Staat nahm seine Künstler (bitter-)ernst. Klaus Süß begann seinen Weg in die Kunst mit einer Ausbildung in einem ›ordentlichen Beruf‹ als Heizungsmonteur, der ein Ingenieurstudium folgte. Mit der ihm eigenen unbedingten Energie schaffte er es 1984, als ›Kandidat‹ in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen zu werden, sodass er ab 1986 auch offiziell als freischaffender Künstler arbeiten konnte. Bereits 1987 hatte Süß seine erste Einzelausstellung – in der vom Staat misstrauisch beäugten Leipziger Produzentengalerie Eigen+Art von Judy Lybke« (Wolfgang Grätz, Frankfurter Grafikbrief).

36,0 : 34,5 cm. 31 Blätter. – Das leere Vorsatzblatt vertikal geknickt.

Zusätzliche Information
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LOT Nr: 24-1282-33 Kategorie: