B-84 Fritz Schumacher. Fünf eigenhändige Briefe und zwei eigenhändige Karten, alle mit Unterschrift.

Hamburg, später Lüneburg 6.X.1938 – 7. III. 1947. Zusammen acht Seiten. Schumacher (1869–1947, Architekt, Stadtplaner und Oberbaudirektor in Hamburg).

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Beschreibung

Alle an Rolf Spörhase, Chefredakteur der Hamburger »Bau-Rundschau«. – 1938: Über die Bautätigkeit in Hamburg: »Man sieht mit innerer Bewegung, wie sich wohlgesinnte und weitsichtige Bürger auf ganz richtigem Wege zu gehen bemühen, und wie die Unzulänglichkeit und Lauheit der staatlichen Instanzen alles versacken lässt statt zu helfen«. – 9. XII. 1939 (Poststempel): »Haben Sie vielen Dank für die verständnisvolle Art, in der Sie meinen ›Geist der Baukunst‹ dem Leser vorgeführt haben. – 1941: Über eine Publikation Spörhases: »Die Ausweitung zu einer vollen Darstellung der gemeinnützigen Wohnungs-Bestrebungen in Hamburg hat dem Buch ein wertvolles Gesicht gegeben […] ›den Hamburger Kaufmann‹, der doch bis 1918 Senat und Bürgerschaft beherrschte, entlasten sie nicht von der Verantwortung dafür, daß trotz aller Mahnungen hunderttausende von Wohnungs Karikaturen vor seinen Augen in Hamburg entstehen und die Stadt verwüsten konnten, ohne daß er sich sonderlich darüber aufregte. […] Umso mehr habe ich mich über das energische Eingreifen im Gängeviertel und über die Volksdorfer Siedlung gefreut.«. – 1946: »Die Schrift von Dr. Minetti rückt die ungeheure Bedeutung des Trümmerproblems erst in das richtige Licht.«. – Dazu: Drei Briefe von Constanze (Conny) Schumacher, der Schwester des Architekten, geschrieben an Rolf Spörhase nach dem Tod ihres Bruders. – Einige mit Umschlägen. – Die Bedeutung Schumachers (1869–1947) für die Stadtarchitektur Hamburgs ist zweifelsfrei, auf sein Wirken gehen ganze Stadtviertel (Jarrestadt, Dulsbergsiedlung, Kontorhausviertel) wie auch bedeutende Einzelbauten (Johanneum, Museum für Hamburgische Geschichte, Planetarium, Finanzbehörde am Gänsemarkt) zurück. – Beigaben: Sechs Briefe von Otto Valentien (1897–1987, Schweizer Gartenarchitekt) an Rolf Spörhase, 1970er Jahre. – Drei Publikationen von Spörhase, eine von Fritz Schumacher (Das Werden einer Wohnstadt. Hamburg 1932). – Vier Zeitschriften (1925–1949). – Umfangreiche Dokumentensammlung zum Wirken Spörhases.

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