401  Friedrich Hölderlin. Gedichte. 1826

Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta 1826. Neuer brauner Kalblederband mit Blindprägung.

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Erste Ausgabe. – Die von Uhland und Schwab herausgegebene Sammlung enthält neben bereits in Taschenbüchern und Almanachen erschienenen Gedichten zahlreiche Erstdrucke, darunter auch das Trauerspiel »Der Tod des Empedokles«. – Mit dieser verdienstvollen Zusammenstellung, die bei der zeitgenössischen Leserschaft noch auf geringe Resonanz stieß, begann auch die lange und bis heute anhaltend kontroverse Geschichte der Hölderlin-Philologie und Textkritik: »Da Hölderlins Lyrik meist nur handschriftlich überliefert ist und zudem zahlreiche Varianten und Entwürfe, vor allem zu den späteren Hymnen vorliegen, bestand für jeden Herausgeber das Problem, zu entscheiden, in welchem Verhältnis die verschiedenen Varianten zueinander stehen und was als endgültige Textgestalt anzusehen ist.« (KNLL). Hölderlin lebte zu dieser Zeit schon lange zurückgezogen im Tübinger Turmzimmer. Die Mutter des Dichters finanzierte die Ausgabe.

Goedeke V, 472, 3. – Slg. Borst 1494. – Fischer 1616

17,7 : 10,5 cm. [4], 226, [2] Seiten. – Seiten teils schwach stockfleckig, äußerste Ränder etwas gebräunt.

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