507  Alfons Mucha – Robert de Flers. Ilsée. 1901

Eines der schönsten Bücher des Jugendstils

Prinzessin von Tripolis. Deutsch von Regine Adler. Lithographien von A. Mucha. Prag, B. Koci 1901. Mit 132 Farblithographien, davon fünf ganzseitige, von Mucha und einem blindgeprägten Vortitel von A. Charpentier. Halblederband, Deckeltitel in Goldprägung. Mit faksimiliertem Schuber.

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Beschreibung

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Erste deutsche Ausgabe. – Eins von 800 Exemplaren auf Vélin. – Jeder der drei Teile mit ornamentiertem Zwischentitel und einer blattgroßen Lithographie. – Am Ende zwei Blätter Verlagsanzeigen mit einem weiteren Prägedruck als Vignette. – »Zum ersten Mal stehen in Muchas Werk zwei Darstellungsprinzipien nebeneinander: die Illustration und die Ornamentik. Abgesehen von den sich um den Rahmen der Seite schlingenden und sich zu Flechtwerk entwickelnden Bändern machte Mucha für die ornamentalen Elemente Anleihen bei Flora und Fauna […] eine ganz im Einklang mit dem Text stehende Symbolik wird in Ilsée sichtbar« (Kat. Darmstadt S. 47). – Alfons Mucha (1860–1939) bestimmte die Vorstellungen vom Jugendstil bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein zweiter Künstler. – So gut erhalten sehr selten.

Bridges L 11a. – Mucha/Henderson 132. – Vgl. Monod 4731 und Papiergesänge 11 (die französische Ausgabe von 1897)

30,0 : 24,2 cm. Vortitel, [4], 128, [8] Seiten, 6 Zwischentitelblätter. – Deckelkanten minimal berieben. – Einige Lagen unten im Falz mit unmerklicher Stauchung.

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