642  Stefan Zweig. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. 1918

Rüschlikon bei Zürich, 17. XII. 1918. Eine Seite.

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Beschreibung

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An den Schriftsteller Jean Debrit (1880–1956), damals Herausgeber der Zeitschrift »La feuille« in Genf, in der 1918 die frühe Zeichnungsfolge »les hommes et la guerre« von Masereel erschienen war. – Stefan Zweig hatte in der Zürcher Galerie Tanner eine erste Ausstellung mit Werken Masereels initiiert und übersandte nun einen Bericht: »C’est un vrai succès et j’en suis un peu fier, car j’ai eu la chance de pouvoir initier cette exposition. Je crois, cela serait bien d’avertir les bons Genevois, qu’ils ont un tel artiste ›intra muros‹ et comme ils n’aiment pas pour sa liberté de penser, qu’ils voient au moins qu’on l’estime ici comme artiste.« – Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst lebte Zweig in der neutralen Schweiz und arbeitete als Korrespondent für die Wiener »Neue Freie Presse«. Er lebte in dem ruhigen Vorort Rüschlikon am Westufer des Zürichsees, das linierte Papier mit seinem Stempel »Stefan Zweig || Rüschlikon b. Zürich«.

Vgl. Ritter Masereel S. 598

24,0 : 19,7 cm. – Leicht gebräunt. Faltspuren, zwei Heftlöcher, kleiner Randeinriss.

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