49  Max Oppenheimer. Rosé-Quartett. 1920

Farblithographie. Um 1920. 66 : 66 cm (70 : 78 cm). Im Stein signiert »MOPP«.

Schätzpreis: €1.500

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Beschreibung

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Eins von 50 Exemplaren. – Auf dünnem Velin. – Die Lithographie entstand nach Oppenheimers Gemälde »Klinglerquartett« von 1917, 1924 erweiterte er die auf Hände und Instrumente reduzierte Darstellung für das Ölgemälde »Das Rosé-Quartett« (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Inv.-Nr. Gm2035). Nachdem Thomas Mann eine Mopp-Ausstellung in der Münchner Galerie Caspari besucht hatte, gipfelte seine enthusiastische Kritik angesichts des Gemäldes »Das Konzert« in folgendem Schluss: »Jedenfalls ist hier jemand auf die Höhe seines Könnens gelangt. Die Grund-Liebeselemente dieses Künstlers Musik und Geist vereinen sich unter stürmischer Entfaltung von mehrerlei Gold, Hellbraun, Orange, Mattblau und Engelsweiß zu einer Vision von hochgetriebener Realität und Inbrunst.« (Berliner Tageblatt, Abendausgabe, 12. Januar 1926). – Arnold Rosé, ein Schwager von Gustav Mahler, war Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Sein 1905 gegründetes Quartett wurde weltberühmt. – Schöner, farbfrischer Abzug der dekorativen und beliebten Lithographie. – Mit den Farbspuren des großformatigen Steins am rechten Rand.

Pabst L 15 (Abbildungen auch auf dem Katalogcover und dem Zwischentitel »Lithographien«)

Seitenränder minimal geknickt, rechts unten kurze Randeinrisse.

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