83  Bauhaus – Irmgard Sörensen-Popitz. Bucheinband. 1925

Schablonenkolorit in Grau und Schwarz. Um 1925.

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Beschreibung

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Halbleinen-Blindband mit etwa 100 leeren Blättern. – Beide Deckel mit grau-schwarz gemustertem Bezugspapier, entworfen und/oder ausgeführt von Irmgard Sörensen-Popitz. – Die aus Kiel stammende Designerin und Künstlerin hatte zunächst an der renommierten Leipziger Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe studiert, und dort u. a. Tschicholds Auffassungen der modernen Typographie kennengelernt. Bereits 1920 erhielt sie einen Preis für einen Plakat-Entwurf. – Begeistert von der Bauhaus-Ausstellung 1923 studierte sie zwei Semester in Dessau bei Moholy-Nagy, lernte dort Herbert Bayer kennen und vermittelte nach Schließung des Bauhauses beide als Graphiker für die Neugestaltung der Zeitschrift »die neue linie«, deren »Art Director« sie seit 1929 war. – Aus dem Nachlass der Künstlerin erworben, seitdem in hessischer Privatsammlung.

Abbildung in: Vom Bauhaus zum Informel. Weimar, Kunsthalle 2009, S. 40, KatNr. 25

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