198  Rolf Dieter Brinkmann – Drei Briefe und eine Fotografie.

1962–1964

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Beschreibung

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Alle an Ralf-Rainer Rygulla. – Hartmut Sander (1942–2024, Jugendfreund Brinkmanns, mit ihm Buchhändler bei Witsch, Köln, später Drucker und Verleger): 1. Brief aus Finnland, Poststempel 11.12.1962: Bittet Briefe an verschiedene Empfänger weiterzuleiten. »Den Grund dieser ungewöhnlichen Bitte wird Ihnen Brinkm. erklären können. […] Am 7.1.63, dem Datum meiner Volljährigkeit ist die ›Schweigepflicht‹ zu Ende.« – 2. Eigenhändige Postkarte, Datum unleserlich. »Schenken Sie die Karte Ihrer Freundin, mit der Sie, will ich hoffen, am 27.10. in Remscheid […] zu meiner Party kommen werden. […] Brinckmann ist auch da.« – Helmut Pieper (Buchhändlerkollege, später Grundschullehrer, wohnte 1963/64 zur Untermiete bei Brinkmann in der Kölner Engelbergstraße 65 und zählte bis zum Tod des Dichters 1975 zum engsten Freundeskreis): 3. Eigenhändiger Brief. 24. August 1963, drei Blätter, sechs Seiten. Ausführlich über Brinkmann und seine Wohnsituation. Brinkmann setzte seinem Freund in der Person des Gerald in seinem Roman »Keiner weiß mehr« ein Denkmal. – 4. Originalfoto: Helmut Pieper mit Maleen Brinkmann und ihrem Sohn Robert (geboren 1964). – Beigabe: Vier Publikationen der Oberbaumpresse, die 1966 von Hartmut Sander und Martin Dürschlag gegründet worden war. Kleinformatige Originalbroschuren (Black Power, Che Guevara. Brief an OSPAAL, Kulturrevolution Chinas Roter Garde u. a.).

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