374  Wiener Werkstätte – Stoffe der Wiener Werkstätte. 1915

Firmenschild und Werbehandzettel. Nach Entwurf von Dagobert Peche. Um 1915.

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Beschreibung

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I. Firmenschild. Golddruck auf Leder. 23 : 33,5 cm. – II. Handzettel. Lithographie auf Papier. 20,5 : 14,8 cm. – Dagobert Peche (1887–1923), »das größte Ornamentgenie, das Österreich seit dem Barocke besessen hat« (Berta Zuckerkandl, zitiert nach Fahr-Becker, WW, 1994, S. 232), war 1915 Mitglied der Werkstätte geworden und avancierte neben Julius Hoffmann schnell zum prägendsten Designer. Er entwarf die gesamte Ausstattung der Zürcher Filiale und auch den markant veränderten Schriftzug mit dem geneigten »S«. – Beigaben: Werbezettel für Auslage. Lithographie. Um 1907. Für das Blumenkörbchen aus emailliertem Zinkblech. Mit den graphischen Elementen der Werkstätte. – Zwei Bogen Vorsatz- bzw. Einschlagpapier mit dem »Rosensignet«, davon einer zweifarbig. Um 1905. Je 29 : 20 cm. Entwurf von Koloman Moser und Josef Hoffmann. Das Rosensignet war seit 1903/04 die registrierte Schutzmarke der Wiener Werkstätte.

Angela Völker, Stoffe der Wiener Werkstätte 1910–1932, 2004. Abb. 280. – Vgl. Schweiger, WW. Kunst und Handwerk, Seite 40

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