167  Hermann Hesse. Zwei Briefe an seine Schwester Adele, einer eigenhändig, beide unterschrieben mit »Hermann«. atum

Gaienh[ofen], 15. Februar 1912 und ohne Datum.

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Beschreibung

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I. Maschinengeschriebener Brief, Gaienhofen 1912, 28,5 : 22 cm. »Wenn Dein Plan mit Gertrud zustande kommt, so bin ich gerne bereit, mich mit 30 Mark dran zu beteiligen […] Ich halte den Plan für gut, obwohl ich das Kornthaler Institut nicht liebe, und ich freue mich, gegen Theo mich freundlich zeigen zu können.« Schreibt über ein Porträt des Schaffhausener Malers Hans Sturzenegger, mit dem er 1911 in Indien war. Mia, seine erste Ehefrau, habe »alle Hände voll zu tun mit Fräuleinsuchen, es gab Enttäuschungen und Unglücke«. Erwähnt auch, dass die Familie Gaienhofen verlassen muss, »im März sehe ich mir Hellerau an«. – II. Eigenhändiger Breif, undatiert, anderthalb Seiten, 21 : 15 cm, liniert: »Dienstag Abend, Liebe Adis, heut ist der erste Tag, wo es Ninon besser geht. Wir kamen totmüd aber zufrieden vom Eigergletscher zurück […] mit sehr verbrannten Gesichtern«. Offenbar weilte Hermann Hesse mit seiner dritten Ehefrau Ninon zur Kur. – Beigabe: 14 Privat-, Sonder- und Einblattdrucke.

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