Reineke Fuchs im Wandel der Jahrhunderte

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Beschreibung

Das seit 1498 in Lübeck in niederdeutscher Fassung gedruckte Versepos »Reynke de vos« ent-wickelte sich im 16. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum zum Bestseller. Schriftsteller und Illustratoren wurden gleichermaßen von der Geschichte des Übeltäters Reineke inspiriert. Die Prosafassung Johann Christoph Gottscheds von 1752 diente Johann Wolfgang von Goethe als Vorlage für sein 1793 entstandenes Epos in zwölf Gesängen. Goethes »Reineke Fuchs« wurde im Mai 1794 gedruckt, berühmt wurde er aber erst mit den Illustrationen von Kaulbach (1846). Im 20. Jahrhundert verbildlichten viele Künstler den hinterlistigen Karrieristen.

Christian Scheffler (1936–2020), bis 2010 Leiter des Offenbacher Klingspor-Museums, kurierte 1998 die Ausstellung »Reineke Fuchs. Die unheilige Weltbibel« und erfreute nicht nur Freunde dieser literarischen Figur sondern auch sich selbst – zählten doch Reineke-Ausgaben aller Zeiten und Sprachen zu seiner Sammelleidenschaft. Die nachfolgenden zwei Dutzend Titel stammen aus seinem Nachlass.

LOT Nr: 32-0078-33 Kategorien: ,