505  Officina Serpentis – Platon. Tres Epistolae Platonis. 1926

Berlin 1926. Mit sechs in Rot ornamentierten Initialen von Hanns Thaddäus Hoyer. Grauer Büttenpappband.

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Beschreibung

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Handpressendruck für die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft. – Eins von 340 Exemplaren auf Zerkall-Bütten (Gesamtauflage 347). – Gesetzt aus der Griechischen Tischendorf-Type von Schelter & Giesecke, die hier erstmals für einen fortlaufenden Text verwendet wurde, und der Elzevir-Cursiv von Gentzsch & Heyse, Hamburg. – Hanns Thaddäus Hoyer, Lehrer an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbe-Museums entwarf auch den Titel dieser Platon-Ausgabe. – »Alle Kritiker vollends zum Verstummen bringen sollte die Ausgabe der ›Tres Epistolae Platonis‹ (1926). Angesichts der Harmonie dieser Seiten im sorgfältig ausgependelten Gleichgewicht der Satzblöcke […] und den beiden beschwingten, ›geschrieben‹ wirkenden Initialen, ist es wohl erlaubt, von einer typographischen Höchstleistung zu sprechen.« (Jürgen Eyssen).

Backe/Köppen 114. – Rodenberg II, 517. – Deutsche Bibliophilie 1898–1930, Seite 130. – Eyssen Seite 90ff. mit doppelblattgroßer Abbildung

38,6 : 27,5 cm. [4], 43, [8] Seiten. – Lockere Interimsbindung.

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