Ausrufzeit : ca. 12:19 (Zeitplan ohne Gewähr)
Alle an Alfred Hentzen (1903–1985) und dessen Ehefrau Anne (1906–2001). – Nach Kriegsende baute das Ehepaar Hentzen in Hannover die Kestner-Gesellschaft wieder auf, Alfred Hentzen leitete diese Institution der modernen Kunst sieben Jahre lang. 1954/55 war er im Arbeitsausschuss der ersten »documenta« in Kassel tätig, bevor er auf Vorschlag von Carl Georg Heise als dessen Nachfolger zum Direktor der Hamburger Kunsthalle berufen wurde. Er stand diesem bedeutenden Museum von 1955 bis 1969 vor. – Das umfangreiche Konvolut enthält Graphiken (Radierungen, Lithographien, Holz- und Linolschnitte, Serigraphien, aber auch Zeichnungen, Collagen und Aquarelle, teils auch mehrere eines Künstlers) von Edgar Augustin, Eduard Bargheer (7 Lithographien, fast alle mit Widmung), Roger Bissiere, Georges Braque, Carl Buchheister (dabei 2 Aquarelle), Wolf Buchholz, Mary Callery, Marc Chagall (6), Salvador Dalí (3), Arno Fiedler (2), Friedrich Karl Gotsch (dabei eine Zeichnung), Karl Otto Götz, Gerhard Hoehme, Carl Heinz Kliemann, Kurt Kranz, Hans Kuhn, Hans Mettel, Jean-Paul Riopelle, Paolo Rissone, Franz Roh (Collage), Johannes Sasse, Gerhard Michael Schmidt, Karl Schmidt-Rottluff, René Sintenis, Heinz Trökes, Gerhard Wendland. – Die Graphiken wurden teils als Neujahrsgruß der Galerien Beyeler, Brusberg, Aimé Maeght, Orangerie, Stangl und weiterer verschickt. – Einige Karten in eigenhändig adressiertem Kuvert. – Formate meist Briefkarte bis A4, teils auch größer. Zwei große Graphiken außerhalb der beiden Sammelboxen. – Erworben in der Auktion 362 Hauswedell & Nolte mit weiteren bedeutenden Teilen aus dem Nachlass von Alfred und Anne Hentzen. – Nachlass Albert Ritthaler.