61  Drei Buntpapiere des 18. Jahrhunderts

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Zwei unzerschnittene Bogen, einer ehemals gefalzt, und ein halber Bogen. – I. Kattunpapier. Holländisch, um 1780. – Siehe Haemmerle. Buntpapier. 2. Auflage. München 1977. Tafel XVIII, S. 160, Text dazu S. 155: »Auch die Niederlande […] können prächtige Kattunpapiere aufweisen, z. B. das reizende Schäferblatt um 1780, dessen etwas hölzerner Charme an den modernen französischen Illustrator Peynet erinnert (Tafel XVIII).« – II. Simon Haichele, Augsburg um 1740/50. Bilderbogenartiges Blatt mit figürlichen Darstellungen von Tieren. – Signiert »[…] Haichele in Augsp. S. H. No. 19«. – Fragment. – Nicht bei Haemmerle; Heijbroek/Greven. Sierpapier. Amsterdam 1994. S. 104, Nr. 12. – III. Johann Paul Schindler, Fürth (um 1780 – 1814). Haemmerle S. 229, Nr. 391: »Sehr grobes Muster von Art einer Tapete […]«. – Signiert und mit »Nr. 8« bezeichnet. – Sierpapier. S. 58.

III mit kurzem Einriss in ehemaliger Bugfalte.

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