79  Bauhaus – Franz Singer. Anschreiben Bauhaus Weimar. 1922

August 1922. – Vier Drucksachen für das eigene Atelier. Zweifarbiger Buchdruck auf grauem Papier. Nach 1925.

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Beschreibung

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I. Maschinengeschriebenes Anschreiben an Franz Singer. Weimar, 18. August 1922. Unterschrift des damaligen Syndikus Hans Beyer. Mit dem noch konventionellen Briefkopf, gesetzt aus der Behrens-Antiqua, noch kein DIN-Format. Franz Singer erhält seinen Lehrvertrag. – II–V. Briefbogen, Briefkarte und zwei Aufkleber, alle in Rot und Blau gedruckt auf hellgrauem, leicht strukturiertem Papier. Die Aufkleber rückseitig gummiert. Alle unbenutzt. – »Friedl Dicker und Franz Singer wuchsen in Wien auf und besuchten die private Kunstschule von Johannes Itten, in der sie sich um 1917 kennenlernten. 1919 folgten sie ihrem Lehrer ans neu gegründete Bauhaus in Weimar und beendeten dort ihr Studium vier Jahre später. Im Anschluss gründeten sie die Werkstätten Bildender Kunst in Berlin-Friedenau, in denen sie Bühnenbilder, Theaterkostüme, Textilien, Bucheinbände und Schmuck anfertigten. 1925 kehrten sie nach Wien zurück, um dort ihre künstlerisch fruchtbare Ateliergemeinschaft aufzubauen. Hier entstanden Möbelentwürfe, Innenraumgestaltungen und Bauten.« (Webseiten des Bauhaus-Archiv Museums). – 1989 aus dem Nachlass Franz Singers erworben. – Tadellos erhalten.

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