183  Henry van de Velde. Die Renaissance im modernen Kunstgewerbe. 1901

Berlin, Bruno und Paul Cassirer 1901. Mit einer siebenmal wiederholten Kopfvignette. Ornamental verzierter Originalpappband.

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Beschreibung

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Erste Ausgabe. – Den Buchschmuck entwarf van de Velde selbst. – Pendant zu William Morris‘ Erneuerung des englischen Kunstgewerbes. Herny van de Velde hielt im Winter 1900 im Salon von Cornelia Richter, in dem u. a. Walther Rathenau, Maximilian Harden und die Museumsdirektoren Wilhelm von Bode, Hugo von Tschudi und Max Lippmann verkehrten, sieben Vorträge, die Grundlage für die vorliegende Publikation waren. – Henry van de Velde hatte 1898 den Kunstsalon von Bruno und Paul Cassirer in der Viktoriastraße 35 gestaltet und damit zum Ruhm des jungen Unternehmens beigetragen. 1901 fiel die Entscheidung zu seiner Berufung für die Leitungsübernahme der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, welche durch hartnäckige »Teetischpolitik« Elisabeth Förster-Nietzsches vorangetrieben worden war (vgl. Sembach/Schulte S. 260). – Aus der Bibliothek von Fritz H. Ehmcke, dem Erneuerer der deutschen Buchkunst, der ein Jahr zuvor die Steglitzer Werkstatt gegründet hatte, mit dessen Exlibris.

Brinks 58. – Weber 31. – Feilchenfeldt/Brandis 197

19,7 : 14,5 cm. 147, [3] Seiten,. – Vordergelenk leicht angeplatzt.

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