Ausrufzeit : ca. 17:11 Uhr (ohne Gewähr)
Erste Ausgabe. – Eins von 95 Exemplaren (Gesamtauflage 101). – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Auf »Chiffon d’Auvergne« von Richard de Bas. – »Dieses Buch verdient, in Schwarz und Weiß gedruckt zu werden«, hatte Braque gelobt. Auf der Subskriptionseinladung wurde der in Frankreich wohl eher unbekannte Begriff »Sapate« erläutert: Besonders in Italien und Spanien bezeichnet er ein wertvolles Geschenk, das in einem viel weniger wertvollen Gegenstand überreicht wird, beispielsweise eine Zitrone mit einem großen Diamanten darin« (vgl. Valliers Anmerkung). – Das Werk erschien im Eigenverlag des Künstlers, gedruckt wurde es bei André Tournon und Georges Visat. Braque widmete es seinem Freund René Char. – Braques Erklärung für den Begriff »Sapate« entstammt der Definition des Littré: »wertvolles Geschenk, das in Form eines viel weniger wertvollen Geschenks dargeboten wird, beispielsweise eine Zitrone mit einem großen Diamanten darin. Dies ist in Spanien und in Italien Brauch.« (zitiert Vallier, S. 117).
Vallier 62. – Hatje, Bücher XII. – Monod 9227. – Rauch 107. – Chapon, p. 304. – A&B 37
41,8 : 28,5 cm. [2], 50, [4] Seiten. – Kassette und Umschlag stärker, Seiten durchgehend leicht stockfleckig.
english description:
With five aquatint etchings. Loose double leaves in original dust jacket and cloth slipcase.
First edition. – One of 95 copies (total edition 101). – Signed in the colophon by the artist and author. – On „Chiffon d’Auvergne“ by Richard de Bas. – „The subscription invitation explained the term „sapate,“ which is probably rather unknown in France: „Especially in Italy and Spain, it refers to a valuable gift presented inside a much less valuable object, for example, a lemon with a large diamond inside“ (see Vallier’s note).
Cassette and cover heavier, pages lightly foxed throughout.