415  Heinrich Schliemann. Zwei eigenhändige Briefe mit Unterschrift. 1883-1886

Ankershagen, 30. Juni 1883 und Ostende, 3. September 1886. Je auf der ersten Seite eines Doppelblatt. Beide mit eigenhändig adressiertem Kuvert.

Schätzpreis: 2.500

Startpreis: 1.700

Ihr Gebot (zzgl. Aufgeld & MwSt.)

differenzbesteuert, volle MWst
Telefonisch bieten

Was bedeutet "Telefonisch bieten"?

Was gibt es beim Bieten zu beachten?

Beschreibung

Ausrufzeit : ca. 11:07 Uhr (ohne Gewähr)

Beide an den Frankfurter Bankier und Komponisten Emil Sulzbach (1855–1932). – I. Schliemann dankt, auch im Namen seiner Frau, für Zuschrift und freundliches Andenken vom 6. d. M. »Ebenso bin ich Ihnen sehr verpflichtet für Ihre ausgezeichnete Photographie, die den Ehrenplatz in unserem Album erhalten soll. Wenn Sie Herrn und Frau May sehen so bitte ich Sie herzlich von mir zu grüßen […].« Emil Sulzbach wurde nach kaufmännischer Lehre 1879 Teilhaber des väterlichen Bankhauses Gebr. Sulzbach in Frankfurt a. M. Bereits neben seiner Banklehre hatte er, »seinen Neigungen folgend, Musiktheorie und Kompositionslehre studiert. 1893 trat er aus dem Bankgeschäft aus, um sich als Privatier nur noch der Musik widmen zu können […]« (frankfurter-personenlexikon.de). Er stiftete dem Hoch’schen Konservatorium und anderen Frankfurter kulturellen Initiativen bedeutende Beträge. – Die Familie May besaß eine bekannte Lederfabrik in Frankfurt-Sachsenhausen. – II. An Sulzbach, der offenbar im belgischen Ostende zu Kur weilte: »Ich wollte Ihnen, im Namen meiner Frau, persönlich meinen Dank darbringen, konnte aber Ihren Namen nicht in der Kurliste auffinden […]«.

Beide mehrfach gefaltet.

Tax

differenzbesteuert, volle MWst

LOT Nr: 50025 Kategorie: