201 Rupprechtpresse – Johann Fischart. Das Glückhafft Schiff von Zürich.

Ein Lobspruch vonn der Glücklichen vnd Wolfertigen Schiffart, einer Burgerlichen Gesellschaft auß Zürich, auff das außgeschriebene Schiessen gen Straßburg den 21. Junii, des 76. jars, nicht vil erhörter weis vollbracht. Dazu eines Neidigen Vervnglimpfers schantlicher Schmachspruch, von gedachtem Glückschiff: Samt desselbigen Notwendigem Kehrab ist gethan worden. München 1927. Mit fünf handgemalten farbigen Initialen von Anna Simons. Weißer Originalschweinslederband mit blindgeprägter Deckelvignette und Rückentitel. Kopfschnittvergoldung. Im Originalschuber mit Lederkanten.

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Description

38. Buch der Rupprecht-Presse. – Exemplar 11 von 150. – Auf starkem Bedenk-Bütten mit dem Wasserzeichen der Presse. – Gesetzt aus der Ehmcke Schwabacher und Fraktur. – Der unsignierte Einband sicher ebenfalls von Ehmcke entworfen und bei Ebert gebunden, bei Backe S. 85 (Zelt V/6, S. 20) und Tenschert ausführlich beschrieben. – Der in Straßburg gebürtige Fischart (1546/47–1591) wurde vor allem durch seine freie Nachdichtung von Rabelais’ »Gargantua und Pantagruel«, 1575 unter dem Titel »Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung« erschienen, bekannt. Sein »Glückhafft Schiff« erschien erstmal 1576. – Für die grün-rostrot marmorierten Vorsätze wurde das Originalpapier dieser Ausgabe verwendet.

28,5 : 20,5 cm. [4], 83, [5] Seiten. – Das weiße Leder mit minimalen Griffspuren.

Backe S. 194f. – Rodenberg 535, 38. – Tenschert XLVI, 38 b

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